Affogato – weil einfach einfach lecker ist

Affogato – weil einfach einfach lecker ist

Eine Kugel Vanille-Eiscreme in einem heißen Espresso, das schreit schon nach perfektem Geschmack. Und das ist ein Affogato.

11. Februar 2017

Komplexität ist beim Kochen häufig nur Mittel zum Zweck, vor allem in der gehobenen Gastronomie werden so mit ein bisschen Chichi rechts und links hohe Preise verlangt. Damit es zumindest so aussieht als würde man das zu Hause sowieso nicht nachmachen können. Aber grundsätzlich ist Einfachheit ein sehr guter Ratgeber beim Kochen.

So auch beim Affogato – ein Dessert, das lange einen großen Bogen um mich gemacht hat. Oder ich unbewusst um das Dessert. Aber jetzt kann ich nicht mehr drauf verzichten. Wenige Zutaten, einfache Zubereitung, ganz großer Geschmack.

Rezept

Einfach eine mehr oder weniger große Kugel Vanilleeis in eine Cappuccino-Tasse, einen frischen Espresso drüber laufen lassen – zack, fertig.

Und wer doch nicht ganz auf Chichi verzichten kann, der darf es mal mit ganz wenigen gerösteten Mandeln probieren. Oder gerösteten Walnüssen. Aber wirklich nur ganz wenige.

Die Kombination beim Affogato ist einfach so großartig, dass man auch mit durchschnittlichen Zutaten schon beachtlich auf die Geschmacksknospen zielen kann.

Ganz klar: Gerade, wenn man etwas Einfaches mit wenigen Zutaten zubereitet, hängt der Geschmack maßgeblich von der Qualität der eingesetzten Zutaten ab. So auch beim Affogato. Eine gute Vanille-Eiskreme und ein Espresso aus frisch gerösteten, gerade gemahlenen Bohnen helfen natürlich, das Geschmackserlebnis in die Höhe zu treiben. Aber die Kombination beim Affogato ist einfach so großartig, dass man auch mit durchschnittlichen Zutaten schon beachtlich auf die Geschmacksknospen zielen kann.